Widerspruch gegen LV auch nach 2007?

Der Widerrufjoker.

Wie sich zeigt, ist mit dem 31.12.2007 nicht „das Ende der Fahnenstange“ erreicht! Auch nach Einführung des neuen VVG zum 1.1.2008 haben es einige Versicherer nicht geschafft (schaffen wollen?), korrekte Belehrungen zu verwenden. Bis 6/2010 zieht sich das nun.

Denken Sie als Makler daran, dass Sie die Interessen des Kunden wahrnehmen sollten. Mit den Versicherern wiederum braucht man kaum Mitleid zu haben, denn die Probleme sind nicht nur selbstgemacht, sondern oft genug mit vollen Bewusstsein!

Und Übrigens, haben Sie sich noch nie gefragt, warum sich LV/RV’s so schlecht entwickeln? Mit dem niedrigen Kapitalmarktniveau alleine ist das nicht erklärt. Verträge, die in den 1990ern oder 2000ern abgeschlossen wurden, wurden mit Verwaltungskosten kalkuliert, die heute nicht mehr existieren! IT ist billig, Speicherplatz kostet nichts, Personal wurde abgebaut, Kapital lässt sich heute mit viel niedrigeren Kosten anlegen…Warum sind die Erträge der Shareholder (Aktionäre) in den letzten 10 Jahren- nicht im gleichen Maße gesunken, wie die der Stakeholder (VN)?

Wussten Sie, dass die Risikogewinne seit langem die stabilste Einnahmequelle der Versicherer sind? Das heißt, es wird viel mehr Prämie verlangt als nötig!

Wussten Sie auch, dass die Summe der Sicherheitszuschläge (für Verwaltung, Risiko, Irrtum, Änderung usw.), die VU einkalkulieren, bei einer Laufzeit von 30 Jahren in der Gesamtsumme nicht selten die Garantieleistungen übersteigen?

Läuft da was schief? Das steuert doch jemand, oder?

Wenn Sie Ihren Kunden helfen wollen, weil diese unglücklich sind mit der Entwicklung des Vertrages, melden Sie sich bei uns.

factura- die machen das!

3 Gedanken zu „Widerspruch gegen LV auch nach 2007?

  1. Nonkonformist sagt Antworten

    An Factura
    sehr geehrte Damen und Herrn
    Danke für die sehr interessante Informationen über die Versicherungsgesellschaften hier in der sogenannten BRD was den genannten Kosten bei den Verträgen bei den abgeschlossenen Verträge betrifft:

    Das bei Vertragsabschlüsse durch den Versicherungsnehmer hier die geforderte Staatsanlagen – Staatsschulden von 90Prozent durch den NGO – Scheinstaat verlangt werden wo doch derzeitig bei einer Laufzeit meines Wissens von 10 Jahren eine Rendite von nur noch lächerlichen 0,2% zu erzielen ist.
    Das ist Fakt und wie wollen diese Vers. Gesellschaften von den Rest der 10 Prozent noch Gewinne erzielen möchten.

    Ergo für mich als ehemaliger vers. Makler ist ,das bei keinen Abschlüssen weder Rendite oder noch Gewinne zu erwarten sind dank EZB – Dragi und Co. und zuletzt die Abschaffung des Bargeldes.

    Was auch noch zu erwähnen ist das Vers. – Verfahrensgesetz § 89 das bei einer schwachen Wirtschaftslage – Rezession die Vers. berechtigt sind bei Ablauf ider Verträge an den Versicherungsnehmer dementsprechend die Auszahlungen zu reduzieren.
    Deshalb empfehle ich derzeitig jeden Interessenten von Kapitalanlagen die Hände davon zu lassen , Empfehlung Anlagen in Sachwerten Gold , Silber Event.. noch in Aktien aber Vorsicht bei Unkenntnissen !!!!!!!!!

  2. Frank Stickelmayer Antworten

    Hallo, an meinen Vorsprecher…vom Grundsatz stimme ich Ihnen zu…allerdings sollten wir hierbei bei den “gesetzlichen Grundlagen” genau bleiben…bei dem Gesetz, das sie anführten handelt es sich um das Gesetz über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen (Versicherungsaufsichtsgesetz – VAG)…seit der Änderung 2015, ist der von Ihnen angesprochene § 89 VAG in den § 314 VAG “umgewandelt ” worden…nach dem Motto, soweit hinten sucht und findet man nichts…ansonsten ok…

  3. Pingback: Rechtliches: LV-Widerruf auch nach 2007 - factura AG

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