Nettopolicen – Weniger Aufwand für Kunden und mehr Ertrag für Sie!

Durchstarten mit Nettopolicen.

Immer wieder werden die Vorteile von Nettopolicen in Zweifel angezweifelt. Leider rechnen nur wenige Kollegen wirklich mit spitzem Bleistift, welche Vorteile die Kunden dabei tatsächlich haben und entkräften damit die falschen Informationen der Anbieter von Provisionsprodukten. Welchen Wirkungsgrad Nettopolicen aber wirklich haben, zeigt ein Vergleich, den die ConFee im Webinar „Mehrwertberatung“ am 28.05.19 zeigte.

In der Tabelle sehen Sie, wie sich Sparplan, Provisionsprodukt und Honorarprodukt unterscheiden.

Da der Kunde zur monatlichen Prämie noch ein Honorar bezahlen muss, hat man hier in der Rechnung unterstellt, dass im Sparplan und der Provisionspolice statt des Honorars ein Einmalbeitrag von 3.000 € geleistet wird. Durch die viel niedrigeren Kosten hat der Kunde dennoch einen erheblichen Mehrwert!

 

  Sparplan Provionsprodukt Honorarprodukt
Summe der laufenden Investitionen 76.800,00 € 76.800,00 € 76.800,00 €
Anfangsinvestitionen 3.000,00 € 3.000,00 € 0,00 €
Vermittlerhonorar 0,00 € 0,00 € 3.000,00 €
Summe Betreuungshonorar 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Summe investiertes Kapital 79.800,00 € 79.800,00 € 79.800,00 €
       
Vermittlerhonorar 0,00 € 0,00 € 3.000,00 €
Summe Beitragshonorar 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Jährliche Gebühr in % der Anlagesumme 9.067,41 € 0,00 € 0,00 €
Ausgabeaufschlag 4.020,69 € 0,00 € 0,00 €
Fondskosten 42.498,12 € 31.649,47 € 8.802,05 €
Jährliche Depostkosten 1.600,00 € 0,00 € 0,00 €
Transaktionskosten Depot 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Kosten Versicherer 0,00 € 19.556,33 € 4.915,20 €
Summe der Kosten 57.186,22 € 51.205,80 € 16.717,25 €
       
Jährliche Steuern 4.248,73 € 0,00 € 0,00 €
Steuern bei Auszahlung 10.141,77 € 8.255,69 € 17.633,92 €
Summe der Steuern 14.390,50 € 8.255,69 € 17.633,92 €
Endkapital vor Steuern 124.410,54 € 135.300,40 € 195.347,35 €
Endkapital nach Steuern 114.268,76 € 127.044,72 € 177.713,43 €

Quelle: eigene Darstellung, Daten der confee AG.

Nach Steuern mehr als 63.000 € gegenüber dem Sparplan und immer noch mehr als 60.000 € gegenüber dem Provisionstarif! Das rechtfertigt ein Honorar allemal!

 

Da sich Kunden aber immer weniger für Ablaufleistungen interessieren, weil auch der einfachste Kunde erkannt hat, dass die Prognosen der Versicherer nicht so ganz eintreffen, empfehlen wir Ihnen eine Variante:

Statt dem Kunden vorzurechnen, wie viel höher seine zu erwartende Auszahlung ist, reduzieren Sie einfach den Beitrag. Denn wenn Sie den Kunden fragen, ob ihm eine höhere Auszahlung in 32 Jahren, oder jetzt sofort ein niedrigerer Beitrag lieber sind, wird er den niedrigeren Beitrag wählen. Sie müssen nicht mehr eine möglichst hohe Beitragssumme verkaufen, um mehr zu verdienen. Denn wenn man zum Ziel hat eine bestimmte Versorgung sicher zu stellen, muss man keine höheren Leistungen anstreben.

 

Wenn also im Beispiel das Ziel wäre die Ablaufleistung des Provisionsproduktes sicherzustellen, für das der Kunde 79.800,- € aufwenden müsste, so ergäbe sich im Honorartarif zwangsläufig ein niedrigerer Beitrag.

Einfach überschlagen bedeutet das 127.044,72/177.713,43 = 0,7148. Der Aufwand in der Nettopolice müsste somit ca. 71,48 % des Beitragsaufwandes der Provisionspolice betragen. Das bedeutet vereinfacht, dass der Kunde monatlich nicht 200,- € sondern nur 142,97 € bezahlen müsste.

Jeder Berater weiß, dass ein solcher Betrag dem Kunden besser gefällt.

Und jetzt kommt der Clou! Glauben Sie nicht, dass ein Kunde dafür bereit ist, statt eines Honorars von 3.000,- € auch ein Honorar von 3.750,- € zu bezahlen?

 

Natürlich rutscht der Vorteil des Kunden dann unter die Marke von 28,52. Deshalb runden wir großzügig ab und drücken das vereinfacht plakativ aus:

25 % weniger Aufwand für den Kunden und trotzdem 25 % mehr Honorar für den Berater!

 

Toll nicht wahr? Wenn Sie den Abrechnungsaufwand für solche Modelle minimieren, oder die Honorare gleich factorn wollen, wenden Sie sich einfach an uns.

Ein Gedanke zu „Nettopolicen – Weniger Aufwand für Kunden und mehr Ertrag für Sie!

  1. Stefan Jürges e.K. Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    vielen dank für diesen äußerst interesssanten Vergleich verschiedener Anlageformen. Meine Frage dazu ist, wie kommt es, dass die Fondskosten so gravierend unterschiedlich ausfallen zwischen dem Honorarprodukt und dem Provisionsprodukt. Ich gehe davon aus, dass für den Vergleich jeweils die gleichen Fonds herangezogen worden sind.

    Ich würde mich über eine baldige Antwort freuen.

    Vielen Dank

    Stefan Jürges
    enjoy.FINANCE

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